Kurzbeschreibung:
Der Großteil der Wiesen- und Feldvögel in der Region Flachgau Nord ist in seinem
Bestand stark gefährdet, was sich nachteilig auf die Biodiversität auswirkt.
Das Projektgebiet umfasst eine sehr große, zusammenhängende Region von ca. 12.200 ha (der nördliche Flachgau mit den Gemeinden St. Georgen, Bürmoos, Lamprechtshausen, Dorfbeuern, Göming und Nußdorf).
Der Einsatz von Drohnen und daran montierten Wärmebildkameras hat sich als die effektivste Methode zum Auffinden von Gelegen größerer Bodenbrüterarten herausgestellt. Mit Hilfe der Drohne gefundene Nester können mit GPS verortet und im Anschluss für den Landwirt markiert werden, um bei der Mahd bzw. Ernte auf diese Bereiche Rücksicht nehmen zu können. Auch zur Rettung von anderen Jungwildtieren
(z.B. Feldhase, Rehkitz) vor dem Mähtod im Grünland werden mittlerweile Drohnen eingesetzt.
Dies ist nicht nur aus Tierschutzgründen erstrebenswert, sondern auch zum Schutz der Nutztiere, die bei verunreinigtem Mähgut an Botulismus erkranken und sterben können.
Im Rahmen des Projekts “Erhalt der Biodiversität durch Drohnen” werden Drohnen angeschafft, Umsetzungsteams zum Schutz der Bodenbrüter sowie anderer Wildarten geschult und im Laufe des Kalenderjahres zahlreiche Flüge absolviert. Ebenso werden diese, sowie die erzielte Wirkung dokumentiert und die Informationen den Interessensgruppen zugänglich gemacht. Bildquelle: Verein Biodiversität und Jagd

Biodiversität & Jagd Flachgau Nord